Jedes Projekt folgt demselben Ansatz: Erst verstehen, dann gestalten – mit dem Ziel, IT zu schaffen, die wirklich genutzt wird.
Schießsportvereine sind gesetzlich verpflichtet, regelmäßig zu prüfen, ob
Schützen mit erlaubnispflichtigen Waffen die vorgeschriebenen Mindesttrainings
absolviert haben – eine Anforderung, die ohne digitale Unterstützung kaum
verlässlich erfüllbar ist. Viele Vereine führen diese Dokumentation noch in
Papierform.
In Zusammenarbeit mit dem Hersteller erfolgten mehrere
Bedarfsanalysen und Peer-Reviews der Prototypen. Nach mehreren
Iterationszyklen entstand eine marktreife Lösung, die Trainingsnachweise
effizient und gesetzeskonform abbildet. Die Kernentwicklung erfolgte
innerhalb eines Monats; die Optimierung läuft kontinuierlich weiter.
Ein gewachsenes Netzwerk aus heterogenen Komponenten mit mehrfach
überlagerter Netzwerklogik verursachte wiederkehrende Störungen –
besonders im Zusammenspiel mit einer neuen elektronischen Schießanlage.
Hinzu kamen mangelnde Wartbarkeit und lückenhafte Dokumentation: die
Anlage war nur von wenigen Fachkundigen administrierbar, die nicht immer
verfügbar standen.
Die gesamte Infrastruktur wurde durch ein einheitliches System eines
SDN-Herstellers ersetzt. Auf Basis der vorhandenen Elemente – Schießanlagen,
Licht- und Stromsteuerung, Datenverarbeitung – wurde eine neue Netzstruktur
entworfen. WLAN-Access-Points erschließen nun auch den Schießtunnel, damit
Schützen und Gäste auch dort erreichbar sind. Zentrale Komponenten wie NAS
und Modem wurden in neue Anschlussschränke verbaut.
Ergebnis: störungsfreier Betrieb, eine zukunftsfähige Architektur und eine
Konfiguration, die mehrere Vereinsmitglieder heute selbständig
weiterentwickeln.
Für einen lokalen Automobilclub mit rund 500 Mitgliedern wurde eine
vollständig dynamische Webplattform zur Selbstverwaltung konzipiert und
die technische Umsetzung ausgesteuert. Verantwortliche können Clubtermine
und Ausschreibungen eigenständig veröffentlichen, Mitglieder Ergebnislisten
von Rennveranstaltungen pflegen und Bilder hinzufügen – alles ohne
technisches Vorwissen.
Ziel war eine Plattform, die technisch wenig versierten
Automobilenthusiasten echte Selbstverwaltung ermöglicht, ohne auf externe
Hilfe angewiesen zu sein. Die erste Version entstand innerhalb von zwei
Monaten. In enger Zusammenarbeit mit den Vereinsmitgliedern wurde die
Plattform über ein weiteres Jahr iterativ ausgebaut und an die laufende
Vereinsarbeit angepasst.